• Simone Molitor

Zeit für unser erstes Gespräch.

Aktualisiert: 3. Mai 2019



Nehmt Platz.

Es ist immer wieder spannend. Drei Menschen, die sich nicht kennen, sich noch nie in ihrem Leben begegnet sind, treffen zusammen für ein sehr persönliches Gespräch. Vielleicht seid ihr aufgeregt. Habt euch die gesamte Fahrt bis zu mir darüber unterhalten, was ihr erzählen werdet. Wie "es" sein wird. Raucht noch kurz vor der Tür schnell eine Zigarette. Klingelt. An dieser Stelle möchte ich euch mitgeben: atmet durch, entspannt Euch. Wir werden ein wunderbares Gespräch miteinander führen: locker, interessant und humorvoll.


Einen Gegenstand erzählen lassen.

Zum Einstieg in unser Gespräch bringt ihr einen Gegenstand mit. Er soll Euch beschreiben. Etwas über eure Geschichte erzählen. Ein Paar hat eine Muschel mitgebracht, ein anderes einen Malerpinsel, und ein drittes Paar legte eine kleine Schatztruhe vor sich auf den Tisch. Was bringt ihr mit? Ich bin gespannt.


Warum machen wir das? Weil es eine einfache und zugleich spielerische Form ist, in das Gespräch einzusteigen. Außerdem macht es einfach Spaß. Zusammen zu lachen, und Freude miteinander zu haben ist schließlich ein wichtiger Teil unserer Treffen.


Ich höre euch zu.

Ja, und dann steigen wir tiefer ein. Ihr erzählt mir eure Geschichte. Wie Ihr euch kennengelernt habt. Die Stationen eurer Reise. Was war wichtig für euch? Schöne Momente, an die Ihr euch gerne erinnert. Aber auch traurige oder schwierige Phasen gehören dazu. Jeder Augenblick, jede gemeinsam genommene Stufe, macht euch schließlich zu dem Paar, das Ihr heute seid.


In unserem Gespräch werdet ihr spüren, ihr habt plötzlich Zeit miteinander. Das fühlt sich für manche zunächst einmal erstaunlich an. Denn wo gibt es schon Situationen im Alltag, die ihr euch gönnt, in denen ihr ganz füreinander da seid? Über euch erzählt. Nicht über euren Job. Nicht über eure Kinder. Ich meine Situationen, in denen ihr allein über eure Beziehung redet. Was sie trägt. Weshalb sie funktioniert. Oder weshalb sie an manchen Stellen eben auch „überarbeitungsbedürftig“ ist.


Vielleicht fühlt es sich für euch stellenweise so an, wie es ein Paar einmal formuliert hat: „Das ist ja jetzt fast so wie in einer Ehetherapie“. Ist es natürlich nicht. Ich bin ja keine Therapeutin. Erhebe auch gar keinen Anspruch darauf. Aber ich höre euch eben sehr genau und aufmerksam zu. Und vielleicht stelle ich auch ab und an die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt. Das kann sehr hilfreich sein.


Ich versuche übrigens den Großteil dessen, ws ihr mir erzählt, mitzuschreiben. So habe ich „eure Wörter“ in meinem Kopf. Das ist wichtig für das nachfolgende Schreiben der Rede.


Drei Stunden im Nu verflogen.

Zwischen reden, lachen, essen, Kaffee oder Wasser trinken, vergehen schon einmal zweieinhalb oder drei Stunden. Wie im Flug. Man merkt es kaum. Ich werte das als ein gutes Zeichen. Denn es zeigt mir, dass jeder von uns ganz bei der Sache ist.


Auf unserer Reise bis zu eurer Hochzeit haben wir zwei Gespräche. Dazwischen finden Email-Kontakte statt. Und Telefonate. Die Gespräche finden mir zu Hause statt, ihr seid meine Gäste. Es sei denn, ihr habt kleine Kinder, und es ist euch unmöglich, einen Babysitter zu finden. Dann komme ich natürlich zu euch, gar keine Frage.


Und nun, lasst uns die Zeit, die wir gemeinsam erfahren, genießen, auf der Reise hin zu eurer Hochzeit. Ich bin eure Reisebegleiterin. Was Ihr für eure freie Trauung benötigt, habe ich in meinem Gepäck, hole es bei Bedarf heraus, und begleite Euch gut und sicher, bis ihr an eurem Ziel angekommen seid.


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ÜBER MICH

Als Traurednerin für freie Trauungen, freie Rednerin und Moderatorin begleite ich Euch mit meiner ganz persönlichen Traurede bei Eurer freien Trauung im Rhein-Main-Gebiet, Wiesbaden, Frankfurt, Mainz, Rheingau, in angrenzenden Regionen. Nach Absprache komme ich auch an andere Orte. 

SIMONE MOLITOR

Traurednerin für freie Trauungen

 

Bachweg 35

D-65375 Oestrich-Winkel

 

Mobil: (49) 1 742 476 628

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